Also per se ist ja eine Quote nichts Schlechtes. Sie bezeichnet ja an sich nur den Anteil an Etwas.

StopIn unserer Zeit wird es meist benutzt um Marktanteile (Fernsehen, Radio), Demographie (Altenquote) oder der Ökonomie (Frauen, Arbeitslosen, Behinderten etc.) zu beziffern. In der Ökonomie wird Sie vor allem angewandt um unterdrückte Minderheiten zu schützen. Das ist schon mal gut. Noch besser wenn sie Frauen als Unterdrückte Minderheiten sehen und genial wenn man jetzt eine Quote diskutiert die eine beschränkte Minderheit bezeichnet. Denn hier geht es ja nicht um Frauenrechte, Gleichberechtigung und Benachteiligung, hier geht es um 198 Frauen in Aufsichtsräten der DAX Unternehmen (198 von ca. 43 Mio Frauen in Deutschland, kann mir das mal jemand in Prozenten darstellen?). Denn 30 % der Räte sollen oder sollen auch nicht besetzt werden mit Damen. Damen… hm nun wer die Frauen in Aufsichtsräten kennt weiß, dass da nicht mehr viel von Damenhaftigkeit übriggeblieben ist. Die agieren dann genauso furchtbar, prägnant, fähig oder unfähig wie die Männer da. Aber egal, zurück zum Thema. Also die Dauer-Getroffen-Talkshow-Roadies wie unsere Alice (Who to fuck is Alice), Frau Roth oder andere Berufs-Frauenrechte-Vertretende …. haben eine Debatte hochgeheizt, die gar keine ist. Klar sind Frauen in Aufsichtsräten eine beklagenswerte, verfolgte, fast nicht vorhandene benachteiligte Minderheit. Immerhin 23 der im DAX vertretenden 30 Unternehmen haben die Quote (die es noch gar nicht gibt) nicht erfüllt. Und die armen (ich wiederhole es geht um 198 Frauen) Topverdiener der Republik müssen auch aufgebaut und geschützt werden… also sagt eine Minderheit in Deutschland und unsere Ursula von der Leine. Aber diese ganze schwachsinnige Scheinzwergdebatte geht doch an allen Realitäten vorbei… genauso wie diese unerträgliche Sexismusdebatte, die ebenso eine Mehrheit der Bevölkerung für völlig überrieben und längst totgelaufen hält. Es geht auch nicht den genannten Propaganda-Frauen darum Gleichberechtigung herzustellen (dann könnten Sie ja nicht mehr in Talkshows ihr absonderliches Geschwätz verbreiten), sondern politisches Kalkül und völlige Interesselosigkeit an den wirklichen Frauenproblemen zeichnen Ihr Wesen.

Setzt sich z.B. eine der Damen dafür ein das Kitas bis 20 Uhr offen zu halten sind, damit Frauen und Männer in den Veränderten Arbeitswelten Vollzeit arbeiten gehen können? Vor allem alleinerziehende Mütter haben damit ein Problem.

Und hat sich vielleicht mal jemand die Frage gestellt, ob eine Quote für Frauen überhaupt „gesund“ ist. Ich kenne Damen (und Herren) in Behörden die gleich unfähig sind und die Frau wird da bevorzugt karrieregefördert. Eine Bekannte von mir (ich habe jetzt wieder eine Besucherin weniger) hat 3 Jahre Pause nach der Geburt Ihrer Tochter gemacht und sich in der Firma gleich danach für einen Abteilungsleiterposten in Stuttgart beworben. Der Mann, der sich ebenfalls bewarb und auf dem neusten Stand der Technik war bekam den Job, Sie klagte, bekam recht, der Mann kündigte und jetzt nach einem ¾ Jahr wurde Ihr gekündigt weil sie eben oft nicht im Betrieb war wegen Krankheit des Kindes und der Umsatz einbrach. Natürlich kann man jetzt sagen ein Einzelbeispiel, aber ich könnte mehrere davon ausführen. Und noch etwas: die Einführung einer Quote benachteiligt immer Interessen der Mehrheit. Und wie sagte Iris eine gute Freundin von mir, die in der Geschäftsleitung einer Firma sitzt „Ich möchte keine Quotentussi sein, das impliziert immer, man hat keine Ahnung aber ist eine Frau“. Recht hat sie, Sie hat sich durch Leistung durchgesetzt. Und die Mär Frauen würden in solchen Positionen besser Reagieren und regieren ist ja schon lange überholt und wird ja nur noch von den fernsehgeilen Dauerbetroffenen erzählt. Bei der Bahn war Frau Suckale als Personalvorstand genauso verschrien wie Ihre männlichen Kollegen oder wenn wir in die Politik schauen… Frau Merkel ist genauso wie Ihre männlichen Pendants kriegs- und waffeninteressiert, wie von der Leyen mit Erpressung Ihre Politik durchsetzt.

Quote, Quote für was? Um noch mehr unfähige an Entscheiderpositionen zu bringen als jetzt schon. Männer bevorzugen bei der Einstellung Männer ist ein sehr dummes Vorurteil. Wenn einem Mann eine junge, gutaussehende vollbusige Frau gegenübersitzt und ein Mann… Frage an Radio Erewan? Wen nimmt der Mann dann für die Position??? (stimmt, er kann nicht mehr klar denken weil das Blut gerade woanders ist). Und nein das war jetzt nicht ferkelig gemeint. Und das Personalerinnen zu 71 % Prozent Frauen einstellen wenn sie die Entscheidungsmacht haben spricht auch nicht für die Qualitäten der „Gegenseite“

Aber in dieser schwachsinnig aufgeheizten Atmosphäre vor allem auch in den Medien ist eine wirkliche Diskussion gar nicht lieferbar und vor der Bundestagswahl eh nicht.

In der Wirtschaft wird es niemals eine völlige Gleichbehandlung aller geben. Da verdient der eine mehr. Der andere der später kam weniger, da werden Incentives vereinbart, leistungsbezogene Gehälter etc. wie bitte will man so was regulieren???!!! Egal ob Mann oder Frau. Aber beide müssen die Möglichkeit haben ihre Interessen zu vertreten und zu schützen. Und das liebe Politiker, Journalisten und Scheinzwerge ist in Deutschland schon seit längerem gegeben. Jeder kann sich an die Gerichte, betrieblichen Schiedsgerichte, Gewerkschaften etc. wenden wenn er unberechtigt benachteiligt wurden ist. Man muss es nur machen und seine Interessen vertreten. Geheiligte Schutzräume einzurichten für Frauen ist nicht die Lösung. Das sehen so 66 % der deutschen Bevölkerung (lt. Umfrage von heute), der Rest sind Politiker, Journalisten und Berufs-Gutmenschen.

Ach ein Highlight habe ich noch. Der FDP Chef von Sachsen meinte gestern in einer unsinnigen Talkshow, dass die Quote und Gleichberechtigung in der DDR zu deren Untergang führte und er so was hier in Deutschland nicht wolle. Warum bin ich nur so glücklich nicht mehr da unten wohnen zu müssen.

 

(Sorry liebe sächsische Freunde)